Mittwoch, 13. Februar 2013

Natalie Knapp: Kompass neues Denken Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können




Lesung und Vortrag am 18. März 2013 - von 19.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr - in meiner Philsophischen Praxis



Natalie Knapp: Kompass neues Denken
Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können


„Alles Schöpferische ist unvorhersehbar“
                                                                       Karl Jaspers



Informationstext zum Buch:



Immer mehr Menschen fühlen sich den Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gewachsen. Sie fragen sich, woran sie sich orientieren sollen, wie sie kluge Entscheidungen treffen können und was ihnen Stabilität und Sicherheit vermittelt. Denn offenbar funktioniert in einer hochgradig dynamischen und vernetzten Welt unsere bisherige Art des Denkens und der Zukunftsplanung nicht mehr. Unerwartete Ereignisse werfen unsere Pläne und Ideen immer öfter über den Haufen. Die Geschwindigkeit, in der wir mit technischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Veränderungen konfrontiert werden, hat deutlich zugenommen. Deshalb müssen wir lernen, Ungewissheiten auszuhalten und flexibel auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Wir brauchen die Fähigkeit, andere Denkwege zu beschreiten und unerwartete Lösungen zu finden.

Dabei hilft uns einerseits unsere innere Stabilität, die von eigenen Werten und einer bewussten Haltung gestützt wird und andererseits die tragfähigen Beziehungen zu Menschen, mit denen wir unseren Lebensweg gemeinsam gestalten. Denn nicht nur die Erkenntnisse der Psychologie und der Philosophie, sondern auch die Ergebnisse der zeitgenössischen Evolutionsbiologie und Komplexitätsforschung zeigen, dass gelingende Beziehungen eine entscheidende Voraussetzung für kreative Entwicklungen sind.

Zwar weiß niemand im Voraus, wie sich unsere Lebenswege entfalten werden, aber wir können durchaus lernen, uns auf unbekanntem Terrain zurecht zu finden und können uns dabei auch gegenseitig unterstützen. Mit etwas Pfadfinderinnengeist werden wir daran sogar Freude haben.

Natalie Knapp ermutigt uns dazu, einen neuen Orientierungssinn für die moderne Welt zu entwickeln, um den Alltag wieder leichter in ein glückendes Leben zu verwandeln.



(Natalie Knapp: Kompass neues Denken; wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können. Erscheint im März 2013 im Rowohlt Verlag)




Die Art der Veranstaltung erlaubt eine relativ hohe Teilnehmerzahl. Interessierte sollten sich allerdings bald anmelden, damit ich gut planen kann. Die Präsentation/Lesung mit Diskussion findet im Haus Rue Graet statt, Beginn 19.30Uhr – Ende ca. 22.00 Uhr. Die Kosten für eine Teilnahme betragen 12 Euro (inkl. Getränke und Knabbereien) 8 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Verbindliche Anmeldungen solltenmöglichst bald, spätestens bis zum  15. März telefonisch (0241/ 53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Anfragen werden umgehend beantwortet und bei Anmeldung wird sofort ein Platz reserviert.

Philosophischer Salon -24. Februar 2013, 15 bis 18 Uhr



Philosophischer Salon
Verzeihen – das Herzstück der Ethik
Salon-Gespräch mit Heidemarie Bennent-Vahle



Der im November 2011 eröffnete Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie knüpft unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen an die Tradition der europäischen Salons an und will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Politik fördern.
Jedes Gelingen bleibt ein Provisorium, das Lebensglück in letzter Instanz unverfügbar. Wie aber kann man sich in einer Welt bewegen, in der Menschen kontinuierlich die eigenen (moralischen) Ansprüche unterlaufen? Nachsicht und Verzeihen weisen uns hier eine Richtung, denn jede tiefere Bindung, die sich über die Zumutungen des Lebens erhebt, verankert sich in der Bereitschaft zu verzeihen. Hier wird das Ethische radikal persönlich. Verzeihen kann nur, wer sein ehrgeiziges Selbstbild überdenkt.
Die Philosophin Heidemarie Bennent-Vahle mit eigener Philosophischer Praxis in Aachen wird als Gast im Philosophischen Salon in das Thema einführen. Bei Kaffee/Tee und Kuchen/Gebäck wollen wir anschließend in gemeinsamer Runde mit ihr ins Gespräch kommen.
Ort: Literaturhaus Darmstadt, Kasinostr. 3, IPPh, 3. Stock
bitte am Nebeneingang bei IPPh/ Schleucher-Bibliothek klingeln
Unkostenbeitrag: 10 Euro (ermäßigt 7 Euro)
Das IPPh akzeptiert den REGIO als Zahlungsmittel (www.darmstadt.der-regio.de).


Link zur Veranstaltung

Montag, 7. Januar 2013

01.02.2013· 12.30 - 13.30 Uhr Philosophischer Lunch


LEBEN IST PHILOSOPHIEREN!

Denken heißt wahrhaft lebendig sein, so könnte man in Anlehnung an das unangefochtene Vorbild des antiken Sokrates formulieren. Demgegenüber erscheint das tiefer gehende Nachdenken heute für viele Menschen eher ein Hemmschuh des persönlichen Glücks zu sein. Aus der unabweislichen Tatsache, dass Glück etwas Gefühltes ist, entsteht vielfach großes Misstrauen gegenüber aller vermeintlich unersprießlichen Kopfakrobatik.
Will man dennoch behaupten: „Besser zu denken, bedeutet besser zu leben“, so gilt es sehr genau zu verstehen, was hier z. B. mit „besser denken“ eigentlich gemeint ist. Denn mag man auch mit Recht sagen, dass es schwer ist, ganz ohne Philosophie ein gutes Leben zu führen, so wäre der Umkehr-schluss fatal. Wer philosophiert, lebt deshalb noch lange nicht gut, erst recht nicht intensiv. Es kommt demnach sehr entschieden darauf an, in welcher Weise jemand das Philosophieren in die eigenen Lebensprozesse einfließen lässt. Hier ergeben sich eine Reihe von Fragen, über die zu sprechen ist: Warum ist gerade das philosophierende Nachdenken hilfreich, wenn es um die Bewältigung wichtiger Lebensprobleme geht? Was genau heißt existenzielles Philosophieren? Worin unterscheidet es sich von einer rein psychologisch ausgerichteten Selbstreflexion bzw. von diversen angesagten Strategien der Selbstoptimierung? Was ist gemeint, wenn gesagt wird, dass es philosophierend weniger um den schnellen Glückertrag des Erfolges, sondern eher um eine Art Tiefenglück geht?

ABLAUF

Wir starten entspannt um 12.30 Uhr.

Freier Eintritt, 6€ p.P. für Suppe/Eintopf und Obst-Nachtisch, Getränke gehen extra.

Der Lunch findet statt in den Räumen der modern life school

31.01.2013· 19.00 - 22.00 Uhr Emotionen – Gefühlsstark denken und leben!



Hamburg Modern Live SCHOOL

Eine Class dauert ca. 3 Stunden und ist auf 25 Personen begrenzt.

Wir beginnen entspannt um 19:00 Uhr mit einem 'Get together', es gibt Snacks & Drinks. Gegen 19:30 Uhr startet der 'Unterricht', nach gut der Hälfte genießen Sie noch einmal eine kleine Pause. Um 22:00 Uhr endet der Kurs (kleine Änderungen vorbehalten).

Die Class findet in den Räumen der modern life school statt.

Warum rasen wir gelegentlich vor Wut oder Eifersucht? Warum brennt unser Herz vor Liebe? Oder umgekehrt, warum will genau diese Art glühender Liebe uns nicht mehr gelingen? Was hebt einen gesunden Stolz ab von Hochmut und Dünkel? Ist Empathie immer positiv? Was unterscheidet Emotionen von Leidenschaften, Stimmungen oder Empfindungen? Und last not least die Frage: Worin liegt der Gewinn einer emotional intelligenten Lebensführung?
Im Blick auf all dies und weiteres bietet die Philosophie vielfältige Anregungen. Sie verhilft uns dazu, in einem verwirrenden Wirbel von Affekten und Erregungen so etwas wie eine tiefere "Logik der Emotionen" zu entdecken. Denn sie unterstützt uns darin, genauer hinzusehen, allgemeine Zusammenhänge zu verstehen und das Erkannte mit unserem persönlichen Leben in Verbindung zu bringen. Das heißt: Mit Hilfe der Philosophie können wir lernen, uns besser mit uns selbst und auch mit anderen auszukennen. So erhöhen sich unsere Chancen, auch im Ansturm heftiger Emotionen noch selbst-bestimmt zu leben. Philosophierend schärft sich die Optik für das Wesentliche.

„Philosophische Gedanken zu Freundschaft und Wohlwollen“ Drei Gesprächsrunden: 1. am 27. Jan. 2013 2. am 17. Febr. 2013 3. am 14. April 2013 jeweils von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr



„Bist Du ein Sklave? So kannst Du nicht Freund sein. Bist Du ein Tyrann? So kannst Du nicht Freunde haben.“ (Nietzsche)

Von Platon bis zu Derrida und Luhmann hat beinahe jeder Philosoph sich zur Bedeutung der Freundschaft geäußert. Wird sie von einigen zum höchsten Gut der Menschheit erhoben, so veranlasst gerade diese Idealisierung andere dazu, sich zu fragen, ob nicht „wahre Freund-schaft zu den Dingen gehört, von denen man wie von den kolossalen Seeschlangen nicht weiß, ob sie fabelhaft sind oder irgendwo existieren“. (Schopenhauer)
Was also macht das Wesen der Freundschaft aus? Lässt sich davon überhaupt sprechen? Gibt es, wie Aristoteles ausführt, sehr verschiedene Arten der Freundschaft? Was veranlasst uns eigentlich dazu, Freundschaft zu schließen? Bedarf dieses Band, um Bestand zu haben, einer „moralischen Triebfeder“, wie z. B. Kant nahelegt? Oder schmiedet uns allein ein gemein-sames Bedürfnis oder Interesse für eine Weile aneinander? Wie stehen Liebe und Freund-schaft zueinander? Muss man sagen, dass zu einer tiefen Liebe in jedem Fall auch Freund-schaft gehört? Welche Wandlungen hat die Freundschaft seit ihrem hohen Kult im 18. Jahrhundert durchlaufen? Und was bleibt von ihr im Zeitalter der Massenmedien?


In drei Etappen wollen wir uns Schritt um Schritt dem Phänomen der Freundschaft annähern, wobei (noch) offen bleiben muss, ob dieses letztgültig bestimmbar ist.


1. – 27. Januar: Ungeahnte Gewinne im Dialog mit antiken Denkern – Aristoteles, Epikur,
                           Cicero

2.– 17. Februar: Moderne Positionen zwischen Sehnsucht und Bitternis: Schopenhauer,
                            Nitsche, Derrida, Lévinas und andere

3. – 14. April: Liebe und Freundschaft im Wandel – Vom Wert emotionaler Bindungen im
                       Zeitalter des Internets


Es ist ohne Weiteres möglich auch nur eine oder zwei der Termine der Veranstaltungsreihe zu buchen!!



Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)


Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 14.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Ge-sprächseinheiten wird eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindest-teilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betragen 25 Euro. (17 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Werden alle drei Termine gebucht, reduziert sich der Gesamtbetrag auf 70 Euro (bzw. 48 Euro). Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). 

Sonntag, 11. November 2012

„Das emotionale Selbst und die neuen Schmerzen der Liebe“ Eine scharfsinnige Analyse von Eva Illouz ergibt: Wir brauchen ein neues Ethos der Liebe 25. November 2012 von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr


„Die Spannung zwischen den beiden Geboten – die Autonomie aufrechtzuerhalten und Anerkennung zu erlangen – bringt eine ökonomische Auffassung des Selbst und der Psyche mit sich.“
„Das romantische Leid hat seine Klarheit und sein Pathos eingebüßt, weil es keinen Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft mehr zur Sprache bringt, weil es sich dem Kalkül des ökonomischen Handelns nicht widersetzt, weil es vom Selbst nicht verlangt, seine üblichen Mechanismen der Selbstkontrolle zu opfern oder sich abzugewöhnen – sondern einzig auf das Selbst und seinen Nutzen verweist.“
(Eva Illouz)
„Da streift ein Verliebter umher und ist nur in seine Leidenschaft verliebt. Da trägt einer seine differenzierten Gefühle wie Ordensbänder. Da genießt einer das Abenteuer seines Faszinierens. Da schaut einer entzückt dem Spektakel seiner eigenen vermeintlichen Hingabe zu. Da sammelt einer Erregungen. Da lässt einer die „Macht“ spielen. Da plustert sich einer mit fremder Vitalität auf. Da vergnügt sich einer, zugleich als er selbst und als ein ihm sehr unähnliches Idol vor- handen zu sein. Da wärmt sich einer am Brand des ihm Zugefallenen. Da experimentiert einer. Und so fort ...“
(Martin Buber)

Das Sezieren und Erklären von Gefühlen eliminiert die Erotik. Und dennoch erleben wir das Regime eines extremen erotischen Materialismus. Die Partnerwahl erfolgt – fein justiert und abgestimmt – nach differenzierten Eigenschaftskatalogen. Und dennoch stehen wir im Falle des Scheiterns mehr denn je als ganze Person auf dem Prüfstand und werden im innersten Selbstwert getroffen. Jetzt kommt es – so denken wir – auf die Kunst an, uns selbst zu erkunden, mögliche Störungsbilder auszumachen, um unsere Bruchlandung selbstreflexiv zu verwalten. In ihrem Buch „Warum Liebe weh tut“ liefert Eva Illouz eine äußerst beeindruckende und scharfsinnige Analyse der Liebe in der Gegenwartszeit. Sie zeigt uns, wie und warum das romantische Selbst inzwischen ganz mit dem Konsumselbst zu verschmelzen droht. So sind neuartige Qualen der Liebe entstanden, denen wir – psychologisch angeleitet – durch Introspektion beizukommen suchen. Doch genau dies erweist sich, wie Illouz meint, als Teil des Problems.

Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)

Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 11.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Ge- sprächseinheiten werden eine Mittags- und eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gele- genheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindestteilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betra- gen 38 Euro. (24 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose).
Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt. Bei Anmeldung wird ein Text als Lektüreanregung verschickt.
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Sonntag, 26. August 2012

Dietlinde Schmalfuß-Plicht: „Sterben und Tod in der Philosophie“ Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde Dienstag, den 2. Oktober um 19.30 Uhr

Was ist es, das uns so besonders über den Tod nachdenken lässt? Der Tod ist als Widerspruch des Lebens trotzdem ein fester Bestandteil desselben. Es ist ein Beieinander von Sicherheit und Unsicherheit. Es ist sicher, dass wir sterben, aber wir wissen nicht, wann, wie und wo. Sterben bzw. der Tod sind einzigartig und endgültig. Und darum ist der Tod eine ernste Angelegenheit, ernster geht es nicht mehr.

Was den Menschen von allen anderen Lebewesen der Erde unterscheidet, ist das Wissen um seine Sterblichkeit. Es ist das Selbstbewusstsein, das weiß, dass der Leib, dessen Ich es ist, sterben muss. In ihrem Vortrag wird Dietlinde Schmalfuß-Plicht vier Aspekte des philosophischen Nachdenkens über Sterben und Tod betrachten:

1. Die Unverfügbarkeit des Todes

2. Leib-Seele-Problematik

3. Tod und Zeit

4. Das Recht auf das eigene Sterben des eigenen Todes


Dietlinde Schmalfuß-Plicht betreibt in Erfurt eine Philosophische Praxis. Die Philosophie vermittels verschiedener Gesprächsangebote in den Alltag hinein zu holen, ist ihr ein besonderes Anliegen. Die philosophische Beschäftigung mit Trauer, Tod und Sterben gehört dabei zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit. In dialogischen Gesprächen begleitet sie Trauernde auf ihrem Weg.


www.philosophie-milan.de



Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)

Der Vortrag mit Gesprächsrunde findet im Haus Rue Graet statt, Beginn 19.30 Uhr – Ende ca. 23.00 Uhr. Min- destteilnehmerzahl: 10 Personen. Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. Getränke und Knabbereien) betragen 15 Euro. (10 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Verbindliche Anmeldungen sollten möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk- zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.

Montag, 4. Juni 2012

Tagesseminar mit Leon de Haas im Haus Rue Graet


Ludwig Wittgenstein, Der Philosoph ohne Lehre
Denkend da sein - oder das Dasein denken?
Sonntag, den 2. September 2012

von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr




„Wir fühlen, dass selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind. Freilich bleibt dann eben keine Frage; und eben das ist die Antwort.“




(Ludwig Wittgenstein)

Der Mensch Ludwig Wittgenstein war eine Person mit einem ausgeprägten moralischen Bewusstsein in seiner Lebenspraxis. Die Überzeugung, den eigenen moralischen Ansprüchen nicht genügen zu können, hat den Verlauf seines Lebens erheblich beeinflusst und ihm viele Leiden verursacht. Sobald er aber philosophierte, dachte er nicht moralisch, sondern nahezu ‘klinisch’ in einem sprachkritischen Sinne. Dennoch gibt es einen immanenten Zusammenhang zwischen der moralischen Person und dem philosophierende ‘Kliniker’ Wittgen-stein.
In diesem Seminar wollen wir versuchen, uns diesem doppelsinnigen, schillernden Menschen zu nähern. Wie geben seinem Bild schärfere Konturen, indem wir das für Wittgenstein zentrale Wort ‘Sprachspiel’ in Zusam-menhang mit Heideggers Begriff der ‘Anwesenheit’ bringen. Demnach könnte der Titel dieses Seminars auch lauten: “Anwesend sein: denkend da sein - oder das Dasein denken?”. Und vielleicht ‚geschehen’ uns dann Ahnungen einer zukünftigen Philosophie?
Leon de Haas arbeitet als Philosophischer Praktiker in Roermond (www.platopraktijk.nl) Er ist Mitglied der IGPP (Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis www.IGPP.org) sowie leitendes Vorstandsmit-glied des BVPP (Berufsverband Philosophische Praxis www.bvpp.eu )
Programm des Tages:
  1. Einblick in das Leben Wittgensteins (1889 - 1951): Engagement, Moralität und klares Denken, mitten im “Untergang des Abendlandes”.
  2. Können wir sagen, was ‘Denken’ heißt? - Allgemeine Aussagen darüber, was Denken ausmacht, negieren die Weise, wie Menschen in ihren Lebenspraxen denken.
  3. Das Denken öffnen und sensibilisieren mittels Klärung des Selbstverständnisses des Denkers. “Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen.”
  4. Beschreibung von ‘Sprachspielen’ in verschiedenen ‘Lebensformen’.
  5. Aber was jetzt? Wie kommt Moralität in unser Denken? – Nachdenken darüber, wo das Philosophieren Wittgensteins ein Ende findet.
  6. Lebensformen’ und ‘Anwesenheit’ - Wittgenstein im Dialog mit anderen philosophischen Stimmen - Ahnung einer zukünftigen Philosophie.




Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)


Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 11.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Ge-sprächseinheiten wird eine Mittags- und eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindestteilnehmerzahl 8). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betra-gen 35 Euro. (20 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose).
Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt. 

Dienstag, 15. Mai 2012

Zwei Nachmittage zu Martin Buber „Ich und Du“


1. Teil – Sonntag, 17. Juni 2012 2. Teil – Sonntag 1. Juli 2012
jeweils von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr



„Wenn Du gesprochen wird, ist das Ich des Wortpaars Ich-Du mitgesprochen. Wenn Es gesprochen wird, ist das Ich des Wortpaars Ich-Es mitgesprochen. Das Grundwort Ich-Du kann nur mit dem ganzen Wesen gesprochen werden.“

„Während der Sommerferien auf dem Gut meiner Großeltern weilend, pflegte ich mich, sooft ich es unbeobachtet tun konnte, in den Stall zu schleichen und meinem Liebling, einem breiten Apfelschimmel, den Nacken zu kraulen. Das war für mich nicht ein beiläufiges Vergnügen, sondern eine große, zwar freund- liche, aber auch tief erregende Begebenheit. Wenn ich sie jetzt, von der sehr frisch gebliebenen Erinnerung meiner Hand aus deuten soll, muss ich sagen: Was ich an dem Tier erfuhr, war das Andere, die ungeheure Anderheit des Anderen, die aber nicht fremd blieb, die mich vielmehr ihr nahen, sie berühren ließ. Wenn Ich über die mächtige, zuweilen verwunderlich glatt gekämmte wilde Mähne strich und das Lebendige unter meiner Hand leben spürte, war es, als grenzte mir an die Haut das Element der Vitalität selber, etwas das nicht ich, gar nicht ich war, und mich doch heran ließ, sich elementar mit mir auf Du und Du stellt.“

(Martin Buber)

Gibt es einen allgemeinen Leisten, über den sich das Verhältnis zum Du schlagen lässt, damit es als geglücktes gelten kann? Beruht das Ich-Du-Verhältnis auf Wechselseitigkeit? Wodurch unterscheidet es sich von anderen Beziehungsformen? Was bedeutet es, ein Du zu erfahren? Wie ist das überhaupt möglich? – Zu diesen und weiteren Fragen schrieb Martin Buber sein Werk „Ich und Du“, das richtungweisend für Philosophie und Psychotherapie wurde. Dieser Schrift und ihrem Autor wollen wir uns in zwei Lese- und Gesprächsrunden widmen. Eins ist gewiss: die Themen Martin Bubers sind heute mehr denn je von brennender Aktualität!!

Ich lade herzlich zu diesem Gesprächskreis ein. Es ist durchaus auch möglich, nur an einer der beiden Runden teilzunehmen.

Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)

Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 14.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Ge- sprächseinheiten wird eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindest- teilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betragen 23 Euro. (12 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose).

Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.

Sonntag, 6. Mai 2012

Seminar im Frauenbildungshaus Zülpich


4/12 Fr 7.12., 19h – So 9.12.12, 15h
Glück kommt von Denken


Philosophische Glückstheorien aus der Perspektive von Frauen


Kurzbeschreibung:Auf der Basis philosophischer Texte aus verschiedenen Epochen werden wir uns tiefergehend mit den Fragen befassen, wie Glück entsteht, ob und wie es handelnd zu erreichen sei, welcher Stellenwert ihm im menschlichen Leben zukommt.
Nummer:4/12
Beginn:Freitag, den 07. Dezember 2012 um 19:00 Uhr
Referentin:Heidemarie Bennent-Vahle
Zielgruppe:Alle interessierten Frauen
Gebühren:€ 220,- bis 320,- Kurs incl. Unterkunft und Verpflegung


www.frauenbildungshaus-zuelpich.de/index.php?option=com_seminar&task=3&cid=275

Freitag, 20. April 2012

Glück kommt vom Denken - interaktive Lesung in der Hamburger modern life school


Am Freitag, 08.06.2012 - um 19.30 Uhr beginnt die Lesung und endet gegen 21 Uhr.

Das Special findet statt in den Räumen der modern life school, Bäckerbreitergang 12, 20355 Hamburg



SELBER LEBEN – SELBER DENKEN! VON DER KUNST, DAS EIGENE LEBEN IN DIE HAND ZU NEHMEN

Den meisten Menschen ginge es besser, wenn sie mehr nachdenken würden. Heidemarie Bennent-Vahle belegt mit ihrem Buch Glück kommt vom Denken unterhaltsam und tiefsinnig zugleich diese These. Anhand der Themen Liebe, Erziehung, Einsamkeit, Altern, Sport, Sex oder Freiheit, die sie mit konkreten Alltagssituationen beschreibt, bringt sie den Leser zum philosophischen Nach-Denken.
Viele Menschen sind durch hohen Ansprüche und Leistungsdruck überfordert. Von wirtschaftlichen und medialen Interessen fremdgesteuert, folgen sie einem Zeitgeisttrend, der sie auffrisst. Bruchlandung, Trennung, Krankheit sind oft die Folgen. Hier kann das philosophische Nachdenken helfen, denn es wirkt "nachhaltiger als jede selbstbezogene Nabelschau, insofern es einen weiteren Bogen spannt und uns dazu verhilft, über den Tellerrand hinauszublicken", so Bennent-Vahle. Es versöhnt mit dem Leben, stärkt das Selbstbewusstsein, fördert Zwischenmenschlichkeit und sozialen Kontakt. Eigenes Denken führt weg von Weltentfremdung hin zu selbstbestimmtem Handeln und damit zu einem glücklichen Leben. Das Buch bringt philosophische Praxis allgemeinverständlich auf den Punkt.


Donnerstag, 19. Januar 2012

„Von der Bedeutung des Ethischen im Haushalt der Seele“ Kant – Nietzsche – Sartre – Lévinas


Ein Sonntag über Lévinas - „Ethik ohne Norm“ –

Handeln und Sprechen sind unausweichlich Antwort auf den Anderen


26. Februar 2012 von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr



„Der einzige absolute Wert, den es gibt, ist die Fähigkeit des Menschen, dem Anderen den Vortritt vor sich zu lassen.“

„Im Antlitz des Anderen kommt zu uns das Gebot, das den Lauf der Welt unterbricht.“

„Die Menschlichkeit des Bewusstseins liegt keineswegs in sei- nem Vermögen, sondern in seiner Verantwortung. In seiner Passivität, in der Empfänglichkeit, in der Verpflichtung gegen- über dem Anderen: Der Erste ist der Andere, und damit ist die Frage meines souveränen Bewusstseins nicht mehr die vorrangige Frage.“

(Emmanuel Lévinas)

Im Zentrum der Philosophie des jüdisch geprägten Denkers Emmanuel Lévinas steht die Ein- sicht, dass der Andere für uns in erster Instanz der Begegnende ist, auf den wir unausweich- lich antworten (müssen). Sehen wir ihn als Objekte der Betrachtung oder des Bescheid- wissens, missachten wir diese Gegebenheit. Mit Lévinas wird das Subjekt also im Wesent- lichen als ein Angesprochenes und nicht als individuelle Freiheit gesehen. In sehr prägnanter Weise wird es hier nicht als Ich, sondern als >Mich< gefasst, weil der Andere sich an mich wendet, mich anruft, mich meint. Hier steht das Subjekt im Akkusativ!!! Doch Lévinas entwirft damit keine Moralphilosophie, formuliert keine Vorschriften und Imperative, sondern entfaltet sehr genau die Entstehung des Ich vom Anderen her.

Die Hauptwerke Lévinas’ sind nicht leicht zu verstehen. Wir wollen uns seiner Arbeit deshalb auf der Basis eines 1982 geführten Gesprächs nähern, das einige wichtige Elemente in ver- ständlicher Form aufgreift. Weiteres werde ich dann darüber hinaus ergänzen. Dieser Denker erscheint mir ausnehmend wichtige Anstöße bereitzuhalten, insofern er konträr zu vielen Strö- mungen und Aktivitäten der Gegenwart steht, die das Ich übersteigern, entgrenzen, verab- solutieren, überfordern und immer häufiger auch krank machen.

Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)

Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 14.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Ge- sprächseinheiten werden eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindestteilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betragen 23 Euro. (12 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose).

Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.

Dienstag, 10. Januar 2012

Denkwoche zum Thema Liebe

Zusammen mit meinem Freund und KollegenThomas Gutknecht
werde ich vom 26.08. bis zum 1.09.2012 eine Denkwoche im
wunderschönen Château d'Orion in Südfrankreich
zum Thema "Liebe" gestalten.
Dazu möchte ich herzlich einladen!!
Die Organisation liegt in Händen von Elke Jeanrond-Premauer, die
das Denkschloss mit sehr viel Engagement und Liebe betreibt!
Interessierte und Neugierige können sich das Haus sowie auch
das Programm unter folgenden Web-Adressen anschauen.
Es gibt noch einige andere interessante Veranstaltungen zu entdecken!
Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere dabei sein könnte!!


Liebe - mehr als ein Gefühl mit einer Heimstatt im Herzen, mehr und anderes aber auch als die sich selbst überbietende Vernunft, Liebe als Ereignis fordert das Denken heraus, gerade auch da, wo sie ausbleibt oder misslingt. Im Bewusstsein dessen, was fehlt, wird Verzeihen zu ihrem Hauptwort, ja zur Mitte ihrer Grammatik. Und wer sie ausbuchstabieren wollte, beginnend mit Achtsamkeit und Anerkennung, würde – sie weiterspielend bis zu Zukunft und Zwiesprache - einer Logik ansichtig werden, die das ganze Leben umgreift. Am Ende entstehen aus Hauptworten Tatworte. Liebe auch nur denken verändert und bereitet im Eigenen Platz für andere.

Das Symposion, das „Hohe Lied“ der Philosophie, setzte einen Anfang für das Verständnis des Philosophieren selbst, und seitdem kommt, wer aus dem Lebensvollzug heraus denkt, nicht mehr vom Nachdenken der „Sache“ des Liebens (und der Schuld) weg. Wo aber bleibt Raum und Atmosphäre für die Aufmerksamkeit, die dieses so behutsam zu behandelnde Thema verlangt? Wenn überhaupt, dann in einem Umfeld der Stille, die zu der eigenen Stimme (Peter Bieri) finden lässt.


Dr. phil Heidemarie Bennent-Vahle führt eine Philosophische Praxis in Henri-Chapelle (Belgien). Sie ist Dozentin am Euregio-Kolleg in Würselen sowie an der Katholischen Fachhochschule für Sozialarbeit in Aachen und veröffentlicht regelmäßig in Zeitschriften und Büchern. Zusammen mit Thomas Gutknecht und anderen arbeitet sie im Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis. Sie ist verheiratet und hat drei Töchter. www.bedenkzeit.de


Thomas Gutknecht (*1953) leitet seit 1991 die philosophische Praxis Logos-Institut in Lichtenstein, Reutlingen und Stuttgart mit Schwerpunkten in der „philosophischen Seelsorge“, Individualberatung und Begleitung von Führungskräften. Seit 1993 ist er Vorstand des Philosophie-Vereins „Logosclub“ und Gründungsmitglied von „Philopraxis.ch“ in der Schweiz (2002). Er ist seit 2003 Präsident der IGPP und beschreibt sich selbst als umtriebigen Netzwerker und Menschenfreund bis hinein ins Institutionelle, überzeugt davon, dass Verantwortung neben Gestaltungsmöglichkeiten auch Dienst und Kärrnerarbeit einschließt. Der diplomierte Theologe und Philosoph (Studium in Tübingen, Salzburg, Innsbruck und München) lehrt am eigenen Institut, an Fachhochschulen, Fachakademien, Kollegs und weiteren Einrichtungen der Erwachsenenbildung.

www.praxis-logos.de


Preis

1.770 Euro im EZ (1.640 Euro p.P. im DZ) inklusive VP und nicht-alkoholischer Getränke, Übernachtung und Seminargebühr.







Sonntag, 8. Januar 2012

Buch - Lust am Logos [Broschiert]















Mit ihren Jahrbüchern dokumentiert die IGPP ihre Arbeit an der Theorie Philosophischer Praxis und informiert über Entwicklungen im Bereich der Philosophischen Praxis. Hauptanliegen sinddie Klärung des Begriffs Philosophischer Praxis die kritische Theorie der Philosophischen Praxis der Austausch von Philosophischer Praxis mit Wissenschaft, Kunst,Wirtschaft und Gesellschaft Die hier versammelten Texte gehen auf die vielgestaltige Freude am Logos zurück, geübt als Sprache der Freiheit und bewährt in der Begegnung mit der Kunst (22. IGPP-Kolloquium) und bei der kritischen Unterscheidung zu Seelsorgetraditionen (23. IGPP -Kolloquium). In kreativem Denken und aufgeklärter Religionsphilosophie findet Philosophische Praxis Inspiration und Partner.


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Montag, 5. Dezember 2011

„Wie willst Du leben?“ Gesprächsrunde für Jugendliche über die Frage: Warum das Philosophieren so wichtig ist


Natürlich können wir denken, ohne zu philosophieren (etwa in den Wissenschaften), leben, ohne zu philosophieren (beispielsweise in der Dummheit oder in der Leidenschaft). Doch auf keinen Fall können wir unser Leben denken und unser Denken leben, ohne zu philosophieren: denn genau das ist Philosophie. Die Biologie wird keinem Biologen jemals sagen, wie er leben soll, noch ob er es soll, noch nicht einmal ob er sich mit Biologie beschäftigen soll.Die Humanwissenschaften werden niemals Auskunft darüber geben, was die Menschheit wert ist noch was sie selbst wert ist. Deshalb müssen wir philosophieren; weil wir nachdenken müssen über das, was wir wissen, über das, was wir erleben, über das, was wir wollen, und es gibt kein Wissen, welches das leisten oder es uns ersparen könnte.“ (André Comte-Sponville)





Besser zu denken, bedeutet besser zu leben! Der Philosoph Peter Bieri, der unter dem Namen Pascal Mercier auch Romane veröffentlicht hat, geht in seinem neuen Buch Wie wollen wir leben? auf nur 84 Seiten drei lebenswichtigen Fragen nach, mit denen wir uns an (mindestens) drei Nachmittagen beschäftigen wollen:

1. Was wäre ein selbstbestimmtes Leben? – 14. Januar 2012
2. Warum ist Selbsterkenntnis wichtig? – 21. Januar 2012
3. Wie entsteht kulturelle Identität? – 4. Februar 2012

Wer Lust hat mitzumachen, soll sich bei mir – am besten per e-mail – melden. Alles Weitere steht in dem Kasten! Bitte genau durchlesen!!! Die Gesprächsrunden finden samstags in der Philosophischen Praxis (Dr. Heidemarie Bennent-Vahle) Rue Graet, Henri-Chapelle statt, Beginn 15.00 Uhr – Ende ca. 18.00 Uhr. Es gibt Getränke und einige Leckereien. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt. (Mindestteilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Runde be- tragen 6 Euro (inkl. Getränke etc.). Verbindliche Anmeldungen sollten möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.

Freitag, 11. November 2011

„Über den verwickelten Zusammenhang von Denken und Glück“ Oder: „Nur der Denkende erkennt: Denken und Fühlen sind eins“ Gesprächsrunde am 2. Dezember


"Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren."

(Goethe)


Das Thema gibt zu vielen Fragen (und Missverständnissen) Anlass. Mit Bezug auf George Steiners Titel Warum das Denken traurig macht ließe sich das Buch auch umbenennen (was allerdings vermutlich wenig Akzeptanz beim Verlag fände): Warum das manchmal traurig machende Denken dennoch das Leben lebenswerter macht. Es ist eine nicht zu vernachlässigende Wahrheit, dass Menschen auch als Gefühlswesen – und das Glück ist zweifelsohne etwas Gefühltes – vom Denken her bestimmt sind. Doch was ist hier mit Denken gemeint? Gibt es verschiedene Arten zu denken? Ist mein Denken vielleicht sogar manchmal ein „schwimmendes Phänomen“(Sartre), dessen ich mir gar nicht wirklich bewusst bin, das ich also neu entdecken muss? Warum ist das Nachdenken so wichtig für die Selbstformung? Stimmt das überhaupt? Last not least: Wie wichtig ist gerade heute – in Zeiten unbegrenzter Machbarkeit – eine gedankliche Klärung für unser Lebensglück?


Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)



Die Gesprächsrunde findet im Haus Rue Graet statt, Beginn 19.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt (Mindestteilnehmerzahl 6). Die Teilnahmekosten (inklusive Getränke und Knabbereien) betragen 12 Euro. (8 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Verbindliche Anmeldungen sollten möglichst bald telefonisch (0241/ 53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.