Donnerstag, 10. Juli 2014
Di, 23.09. 18-20h Mit Gefühl denken. Einblicke in die Philosophie der Emotionen
Fr 15.8., 19h - So 17.8.14, 15h Denkerinnen des 20. Jahrhunderts
Frauenbildungs- und Tagungshaus Zülpich:
Feminismus aus philosophischer Sicht
Es wird sich zeigen, wie bedeutsam die Beschäftigung mit diesen Fragen nicht nur für die Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft ist, sondern vor allem für unser ganz persönliches Leben.
Kennenlernen wichtiger Debatten des Feminismus
Gleichheitsdenken und/oder Gynozentrismus
Zukunftsperspektiven
Anregungen für eine Neuorientierung des eigenen Lebens als Frau
- Kurzbeschreibung:Margarete Susman, Simone de Beauvoir, Elisabeth Badinter,
Carol Gilligan...Frauenleben im Zeichen des Nachdenkens über Geschlechterrollen
- Zur Vertiefung einer Problematik, die alle angeht - Kursnummer:5/8
- Beginn:15.08.2014 19:00
- Ende:17.08.2014 15:00
- Referentin:Dr. Heidemarie Bennent-Vahle
- Zielgruppe:Alle interessierten Frauen. Frauen, die sich beruflich und politisch
- weiterbilden wollen.
- Gebühr:240,- bis 340,-€ Kurs incl. Unterkunft und Verpflegung
Donnerstag, 24. April 2014
MILAN - Philosophische Praxis Erfurt
Wo? Palais Wachsberg, Futterstr. 13
Wann? Jeden 2. und 4. Montag im Monat, jeweils 19:00 - 21:00 Uhr
Unkosten? EUR 5,00 p.P. / EUR 3,00 erm.
Für? Jedermann
Heidemarie Bennent-Vahle entfaltet den Gedanken, dass Emotionen keine blinden, irrationalen Kräfte sind, sondern das Elixier des Geistes.
So gilt es, Denken und Fühlen nicht länger gegeneinander auszuspielen, sondern in Kommunikation treten zu lassen. Eine zentrale These des Buches besagt: Denken ohne Gefühle ist blutleer und wirkungslos, doch ein Gefühlskult ohne Nachdenken untergräbt das menschliche Miteinander. In diesem Sinne ist das Buch ein Plädoyer für eine verbesserte Kultur des Zwischenmenschlichen.
Gast des Abends: Dr. Heidemarie Bennent-Vahle, Henri-Chapelle, Belgien
http://www.philosophie-milan.de/Aktuell/Termine
Mittwoch, 23. April 2014
10. Mai 2014 - Tag der Weisheit 2014 / Frauen als Weisheitslehrerinnen
Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh)
Seit der Antike lehren Frauen Philosophie, stehen in regem Austausch mit anderen Philosophierenden und entwickeln eigene Theorien und Praxen. Ihre Lebenswelt unterschied sich über viele Jahrhunderte jedoch deutlich von der ihrer männlichen Kollegen und in der Geschichte wird ihr Beitrag häufig vernachlässigt. Der Tag der Weisheit würdigt diese Weisheitslehrerinnen auch mit Blick auf die philosophische Praxis.
14h30: Begrüßung durch Prof. Dr. Gernot Böhme (IPPh Darmstadt)
15 h: Weisheitslehrerinnen in der Bibel und bei Platon
Vortrag Dr. Katharina Waack-Erdmann, Roßdorf
16h30: Kaffeepause
17h: Die Weisheit der Matristik: Philosophierende Frauen im Mittelalter
Vortrag PD Dr. Ute Gahlings, TU und IPPh Darmstadt
18h30: Büffet, Getränke, Gespräche
20h: "Das Ohr ans Herz der Dinge gelegt" - Moderne Weisheitslehrerinnen und
ihre Bedeutung für die philosophische Praxis Vortrag
Dr. Heidemarie Bennent-Vahle, Henri-Chapelle, Belgien
Ort: Literaturhaus, Kasinostr. 3, Auditorium Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
www.ipph-darmstadt.de
Freitag, 18. April 2014
13.04.2014 Lesung im Café Libresso in Köln
Philosophie der Gefühle
Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Heidemarie Bennent-Vahle, Henri-Chapelle
Hirnforschung und Psychologie beweisen heute unmissverständlich: Menschen sind in erster Linie emotional. Gefühle bilden die Quellen unseres Realitätssinns. So scheint es vielen heute offensichtlich, dass, wer sich an diese Einsicht hält und sein Handeln entsprechend ausrichtet, automatisch im Einklang mit sich selbst stehe. Wozu also noch philosophische Betrachtung und Belehrung? Heidemarie Bennent-Vahle entfaltet den Gedanken, dass Emotionen keine blinden, irrationalen Kräfte sind, sondern Spiegel unserer Urteile über die Fragen des Lebens und zugleich Fundament sozialer Werte, sie sind vor allem „das Herz der Ethik“. Versucht man das Wirken der Gefühle zu verstehen, wird unser Nachdenken radikal persönlich. Aus der Nähe betrachtet geben unsere Emotionen nur äußerst selten eine eindeutige Richtung vor. Es gilt, Denken und Fühlen in Kommunikation treten zu lassen. Ein Gefühlskult ohne Nachdenken untergräbt das menschliche Miteinander. Der Referentin kommt es vor allem auf die sozialen Aspekte unseres Gefühlslebens an und den Umgang mit moralisch bedeutsamen Emotionen.
Eintritt 5,-- €/Schüler, Studenten, Köln-Pass-Inhaber 3,-- €, Einlass 10:00 Uhr, Beginn:11:00 Uhr
Donnerstag, 20. März 2014
Philosophisches Brunch Sonntag, 6. April 2014, von 12 bis ca. 16.30 Uhr
„Menschen sind nicht so, dass es ihrem Verhältnis
„Worte schlagen mehr an als den Inhalt
und die Nachricht.“ (Gottfried Benn)
„Toleranz heißt: die Fehler der anderen
entschuldigen. Takt heißt: sie nicht
„Takt ist in solchen Regelbüchern diejenige
Regel, die dort den sozialen Verkehr leiten
soll, wo einerseits sanktionierbare positive
Gesetze nicht mehr, und wo andererseits
(Adolph Knigge)
Worauf kommt es an im Zwischenmenschlichen? Liegt der Schlüssel zum Gelingen darin, auf radikale Offenheit und Rückhaltlosigkeit zu pochen. Welche Bedeutung kommt demgegenüber dem Fingerspitzengefühl, dem Verschwiegenen und Vorläufigen zu? Heute pochen viele auf Aufklärung, größtmögliche Bewusstheit und Transparenz. Beziehung wird zur zwischenmenschlichen Dauertherapie. Denker wie La Mettrie, Schiller, Nietzsche, Plessner oder Luhmann betonen demgegenüber die verbindende Kraft von Nachsicht und Distanz!
Über diesen Themenkomplex wollen wir uns am 6. April auf der Grundlage einiger Textauszüge unterhalten.
Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)
Mittwoch, 1. Januar 2014
Freitag – 7. Februar 2014 – 19.30 Uhr – Praxis Bedenk-zeit
Filmvorführung – Kurzvortrag (Bennent-Vahle) und Diskussion
Hannah Arendt: Denken als Prävention gegen das Böse?
Kosten: 15 Euro, ermäßigt 11 Euro (inklusive Getränke)
Anmeldungen bitte möglichst bald an: 0032 87 763066 bzw. 0241/53807554
Freitag – 24. Januar 2014 – 19.30 Uhr – Praxis Bedenk-zeit
Buchpräsentation und Diskussion
Thomas Polednitschek: der politische Sokrates. Was will philosophische Praxis?
Kosten: 15 Euro, ermäßigt 11 Euro (inklusive Getränke)
Anmeldungen bitte möglichst bald an: 0032 87 763066 bzw. 0241/53807554 heidi.bennent@belgacom.net
Sonntag – 19. Januar 2014 – 17.00 Uhr – Frankenberger Buchladen
Buchpräsentation und Diskussion – Moderation: Leon de Haas
Heidemarie Bennent-Vahle: Mit Gefühl denken – Einblicke in die Philosophie der Emotionen
Veranstaltungsort: Nettchen Bücken, Viktoriallee 25 - Kosten: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro - Anmeldungen bitte möglichst bald an den Frankenberger Buchladen (0241/541079) info@frankenbergerbuchladen.de
Freitag, 22. November 2013
Sonntag, den 8.12.2013 15.30-18.00 Uhr
„Zu wenig geben ist Diebstahl, zu viel geben ist Mord.“ (Ruth Cohn)
„Denn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist: die Freiheit einesLieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.“ (Rainer Maria Rilke)
einerseits beklagen wir uns über einen zunehmenden Egoismus und Individualismus in allen Lebensbereichen, propagieren Selbstverwirklichung und die Ich-AG;
andererseits drängt sich der Eindruck auf, dass die Individualität und damit die Ein-zigartigkeit es Menschen mehr und mehr von der Bildfläche verschwinden, wir folgen dem Gruppendruck, oberster Wert ist das Team.Mein Vortrag nähert sich diesem (vermeintlichen) Widerspruch auf eigene Weise. Die These lautet: Nur wer es lernt, für sich allein zu stehen, ist dialogfähig und kann ein echtes Wir
gestalten. Einsamkeitsfähigkeit und Mitgefühl bedingen sich wechselseitig.Diesen Zusammenhang müssen wir vor allem im Blick auf die pädagogische Situation
beleuchten. Heute weist die Hirnforschung einen Weg, den einige Philosophen schon früh erkannten. Hier müssen wir anknüpfen.
Der Vortrag findet im Haus Rue Graet statt, Beginn 15.30 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Diesmal gibt es nur eine Einheit mit Getränken und Gebäck. Teilnehmerzahl maximal 20 Personen (Mindestteilnehmerzahl 8).Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. Getränke usw.) betragen 15 Euro (10 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose etc.)Verbindliche Anmeldungen sollten möglichst bald telefonisch: (0241/ 53807554 bzw. 0032/87/763066)
per e-mail :info@bedenk-zeit.de
Montag, 23. September 2013
„Lesen lernen“ Die lohnende Herausforderung philosophischer Texte
Innerlichkeit – Ernst – Angst – Schmerz
Texte von:
Sören Kierkegaard – Martin Heidegger – Gernot Böhme
1. Teil: Sören Kierkegaard
13.10.2013 – Innerlichkeit und Ernst
03.11. 2013 – Die Angst vor dem Guten
jeweils von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr
Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 14.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Gesprächseinheiten wird eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindestteilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betragen 25 Euro. (17 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Werden beide Termine gebucht, reduziert sich der Gesamtbetrag auf 45 Euro (bzw. 30 Euro). Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de).
Donnerstag, 11. Juli 2013
Fr 29.11.13., 19h– So 1.12.13, 15h Seminar im Frauenbildungshaus Zülpich
Daneben werden wir kleinere Texte und Textauszüge des 20. Jahrhunderts heranziehen, um die besonderen Glücks-Gesichtspunkte und die besondere Glücks-Skepsis der Moderne zu erörtern.
Das gefühlte Glück - verfängliche Authentizitätsträume
Ratgeberliteratur und die Illusion der Machbarkeit des Glücks
Glücksverheißungen in der modernen Arbeitswelt
verschiedene (teilweise kontroverse) Reflexionen zum Glück (Die Teilnehmerinnen erhalten ein kleines Textdossier)
Donnerstag, 6. Juni 2013
„Zur Bedeutung der Leiblichkeit in der Lebenskunst“
(Edith Stein)
Im gesellschaftlichen Umbruch der technisch-wissenschaftlichen Zivilisation ist das Bedürfnis nach Orientierung für die Gestaltung des Lebens besonders groß. Lebenskunst wird jedoch häufig als Selbstkontrolle, Selbstmächtigkeit oder gar Selbstunternehmertum missverstanden, so dass die viel- fältigen Bedingungen und Widersprüche menschlicher Existenz unberücksichtigt bleiben.
Insbesondere die Leiblichkeit, die als wesentliche Grundvoraussetzung unserer Existenz anzusehen ist, wird dabei zunehmend auf den objektivierbaren, den zu bearbeitenden und zu behandelnden Körper reduziert. Der inszenierte und gestylte ‚body‘ scheint heute das Gravitationszentrum vielfacher Anstrengungen der Selbstwerdung zu sein.
Der philosophische Blick auf den Leib zeigt indes, dass die Leibbeziehung unsere Lebensform maß- geblich bestimmt und darüber entscheidet, wie wir unser Menschsein verstehen. Eine Beschäftigung mit der Leiblichkeit im Kontext der Lebenskunst reflektiert Fragen nach der Selbstkultivierung ebenso wie Fragen nach der Verantwortung für die leibliche Integrität. Hier erschießt sich mit Blick auf die moralische Qualität im persönlichen und gesellschaftlichen Leben nicht zuletzt auch eine ethische Dimension der Leibbeziehung.
Im Sinne einer Hinwendung zur Praxis der Philosophie wird der Salon zur Leiblichkeit neben philo- sophischen Reflexionen und gemeinsamen Gesprächen auch zu einfachen leiblichen Übungen und Spürbewegungen einladen.
Ute Gahlings, Privatdozentin für Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt, vertritt zur Zeit eine Professur an der Hochschule Darmstadt. Sie ist Gründungsmitglied und zweite Vorsitzende des Instituts für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) in Darmstadt und leitet dort einen Philosophischen Salon.
Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 14.00Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Gesprächseinheiten wird eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern geben soll. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindestteilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. Getränke usw.) betragen 25 Euro (15 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose etc.) Verbindliche Anmeldungen sollten möglichst bald telefonisch:
(0241/ 53807554 bzw. 0032/87/763066)
per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen.
Die Anfragen werden umgehend bestätigt.
Mittwoch, 17. April 2013
Sonntag, den 9. Juni 2013 von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr
„Das Gebäude Deines Stolzes ist abzutragen. Und das gibt furchtbare Arbeit.“
(Ludwig Wittgenstein)
Wittgensteins Philosophieren war sehr stark moralisch motiviert, doch in seinen philosophischen Untersuchungen kommt die Ethik als Thema gar nicht vor. Glücklicherweise können wir anhand einer Vorlesung sowie ausgehend von Zeugnissen seiner Freunde und Studenten dennoch rekonstruieren, wie er über Ethik philosophierte bzw. welche Rolle das ethische Denken für sein persönliches Leben spielte.
Dieses Seminar soll die Möglichkeit bieten, ausgehend von der gemeinsamen Lektüre einiger Wittgenstein-Fragmente nachzuvollziehen, wie genau dieser Denker ethische Problemfragen untersuchte. Der besonderen Denkart Wittgensteins folgend soll in einem zweiten Teil eine Brücke zu Emmanuel Lévinas geschlagen werden. Denn die Vorstellung der moralischen Begegnung, wie Lévinas sie entwickelt hat, weist einige interessante Bezüge zu Wittgenstein auf.
Leon de Haas arbeitet als Philosophischer Praktiker in Roermond (www.platopraktijk.nl) Er ist Mitglied der IGPP (Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis www.IGPP.org) sowie leitendes Vorstandsmitglied des BVPP (Berufsverband Philosophische Praxis www.bvpp.eu )
Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.
Dienstag, 16. April 2013
Glück kommt von Denken
Glück kommt von Denken
Verlag Herder
Format: 12,5 x 20,5 cm, 280 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag und Leseband
ISBN 978-3-451-32535-9
€[D] 19,95/
sFr 30.50
Bestellen
Hörbuch:
Herder Audio
Gelesen von Suzanne von Borsody Spielzeit ca. 75 Min.CD Hörbuch
ISBN 978-3-451-31972-3
€[D] 17,95/
sFr 28.90
Fr 28.90
Bestellen
Selber leben, statt gelebt zu werden, ist gar nicht so einfach. Um sich nicht fremdbestimmen zu lassen, braucht es Selbstbewusstsein, Mut und Vernunft. Heidemarie Bennent-Vahle zeigt, wie wir mitten im rasenden, komplexen Leben innehalten und ins Denken geraten können. Das philosophische Denken, die Fähigkeit zur Selbstdistanzierung und zum nachdenklichen Ausloten der eigenen Situation, eröffnet neue Perspektiven jenseits der gängigen Selbstverwirklichungs-Credos. Lebendig und flott geschrieben, schöpft dieses Buch aus der Fülle der großen Themen: Lebensziele, Partnerschaft, Sex, Erziehung, Älterwerden, Selbstdistanz, Freiheit und das Miteinander mit den anderen. "Das Denken tut dem Menschen gut, wenn er es nämlich selber tut." Frei nach Wilhelm Busch
Mittwoch, 27. März 2013
27. April 2013 von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr
„Da streift ein Verliebter umher und ist nur in seine Leidenschaft ver-liebt. Da trägt einer seine differenzierten Gefühle wie Ordensbänder. Da genießt einer das Abenteuer seines Faszinierens. Da schaut einer entzückt dem Spektakel seiner eigenen vermeintlichen Hingabe zu. Da sammelt einer Erregungen. Da lässt einer die „Macht“ spielen. Da plustert sich einer mit fremder Vitalität auf. Da vergnügt sich einer, zugleich als er selbst und als ein ihm sehr unähnliches Idol vor-handen zu sein. Da wärmt sich einer am Brand des ihm Zugefallenen. Da experimentiert einer. Und so fort ...“
(Martin Buber)
Es heißt, die Soziologin Eva Illouz seziere scharfsinniger als jede(r) andere die Realität der Gefühle. Ihre Arbeitsergebnisse, die uns einen Spiegel vorhalten, geben dabei wenig Anlass zur Freude. Zum Beispiel sagt sie:
- das romantische Liebes-Ideal hat längst alle Kraft und Klarheit verloren
- heutige Menschen berechnen, durchleuchten und kontrollieren ihre Gefühle, bis nichts mehr von ihnen übrig ist
- es sind neue Formen der Ungleichheit der Geschlechter entstanden
- wir fühlen uns sexuell befreit und unterwerfen uns doch oberflächlichen Bewertungsrastern der Attraktivität.
- wer in der Liebe scheitert, steht allein und als ganze Person auf dem Prüfstand. Der Verlassene fühlt sich oftmals schwer in seinem innersten Selbstwert getroffen und leidet lange daran.
All dies und mehr legt Eva Illouz, In ihrem Buch „Warum Liebe weh tut“ dar. Sie zeigt uns, welche neuartigen Leiden der Liebe entstanden sind, Leiden, die wir außerdem mit den falschen Methoden zu behandeln suchen. Am Ende legt sie uns nahe, dass wir die Liebe neu erfinden müssen. Wie sollte dies aber gehen?? Vor allem aber, was ist Liebe überhaupt?
Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)
Die Adresse für das Seminar ist: Philosophische Praxis Dr. Thomas Polednitschek, Bergkamp 7, 48 324 Albersloh (Telefon: 02535/ 1408). Beginn: 11:00 Uhr bis Ende 18:00 Uhr.
Mittwoch, 13. Februar 2013
Natalie Knapp: Kompass neues Denken Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können
Lesung und Vortrag am 18. März 2013 - von 19.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr - in meiner Philsophischen Praxis
Natalie Knapp: Kompass neues Denken
Informationstext zum Buch:
Immer mehr Menschen fühlen sich den Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gewachsen. Sie fragen sich, woran sie sich orientieren sollen, wie sie kluge Entscheidungen treffen können und was ihnen Stabilität und Sicherheit vermittelt. Denn offenbar funktioniert in einer hochgradig dynamischen und vernetzten Welt unsere bisherige Art des Denkens und der Zukunftsplanung nicht mehr. Unerwartete Ereignisse werfen unsere Pläne und Ideen immer öfter über den Haufen. Die Geschwindigkeit, in der wir mit technischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Veränderungen konfrontiert werden, hat deutlich zugenommen. Deshalb müssen wir lernen, Ungewissheiten auszuhalten und flexibel auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Wir brauchen die Fähigkeit, andere Denkwege zu beschreiten und unerwartete Lösungen zu finden.
Dabei hilft uns einerseits unsere innere Stabilität, die von eigenen Werten und einer bewussten Haltung gestützt wird und andererseits die tragfähigen Beziehungen zu Menschen, mit denen wir unseren Lebensweg gemeinsam gestalten. Denn nicht nur die Erkenntnisse der Psychologie und der Philosophie, sondern auch die Ergebnisse der zeitgenössischen Evolutionsbiologie und Komplexitätsforschung zeigen, dass gelingende Beziehungen eine entscheidende Voraussetzung für kreative Entwicklungen sind.
Zwar weiß niemand im Voraus, wie sich unsere Lebenswege entfalten werden, aber wir können durchaus lernen, uns auf unbekanntem Terrain zurecht zu finden und können uns dabei auch gegenseitig unterstützen. Mit etwas Pfadfinderinnengeist werden wir daran sogar Freude haben.
Natalie Knapp ermutigt uns dazu, einen neuen Orientierungssinn für die moderne Welt zu entwickeln, um den Alltag wieder leichter in ein glückendes Leben zu verwandeln.
(Natalie Knapp: Kompass neues Denken; wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können. Erscheint im März 2013 im Rowohlt Verlag)
Die Art der Veranstaltung erlaubt eine relativ hohe Teilnehmerzahl. Interessierte sollten sich allerdings bald anmelden, damit ich gut planen kann. Die Präsentation/Lesung mit Diskussion findet im Haus Rue Graet statt, Beginn 19.30Uhr – Ende ca. 22.00 Uhr. Die Kosten für eine Teilnahme betragen 12 Euro (inkl. Getränke und Knabbereien) 8 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Verbindliche Anmeldungen solltenmöglichst bald, spätestens bis zum 15. März telefonisch (0241/ 53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Anfragen werden umgehend beantwortet und bei Anmeldung wird sofort ein Platz reserviert.
Philosophischer Salon -24. Februar 2013, 15 bis 18 Uhr
Philosophischer Salon
Verzeihen – das Herzstück der Ethik
Salon-Gespräch mit Heidemarie Bennent-Vahle
Der im November 2011 eröffnete Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie knüpft unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen an die Tradition der europäischen Salons an und will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Politik fördern.
Jedes Gelingen bleibt ein Provisorium, das Lebensglück in letzter Instanz unverfügbar. Wie aber kann man sich in einer Welt bewegen, in der Menschen kontinuierlich die eigenen (moralischen) Ansprüche unterlaufen? Nachsicht und Verzeihen weisen uns hier eine Richtung, denn jede tiefere Bindung, die sich über die Zumutungen des Lebens erhebt, verankert sich in der Bereitschaft zu verzeihen. Hier wird das Ethische radikal persönlich. Verzeihen kann nur, wer sein ehrgeiziges Selbstbild überdenkt.
Die Philosophin Heidemarie Bennent-Vahle mit eigener Philosophischer Praxis in Aachen wird als Gast im Philosophischen Salon in das Thema einführen. Bei Kaffee/Tee und Kuchen/Gebäck wollen wir anschließend in gemeinsamer Runde mit ihr ins Gespräch kommen.
Ort: Literaturhaus Darmstadt, Kasinostr. 3, IPPh, 3. Stock
bitte am Nebeneingang bei IPPh/ Schleucher-Bibliothek klingeln
Unkostenbeitrag: 10 Euro (ermäßigt 7 Euro)
Das IPPh akzeptiert den REGIO als Zahlungsmittel (www.darmstadt.der-regio.de).
Link zur Veranstaltung
Montag, 7. Januar 2013
01.02.2013· 12.30 - 13.30 Uhr Philosophischer Lunch
LEBEN IST PHILOSOPHIEREN!
Will man dennoch behaupten: „Besser zu denken, bedeutet besser zu leben“, so gilt es sehr genau zu verstehen, was hier z. B. mit „besser denken“ eigentlich gemeint ist. Denn mag man auch mit Recht sagen, dass es schwer ist, ganz ohne Philosophie ein gutes Leben zu führen, so wäre der Umkehr-schluss fatal. Wer philosophiert, lebt deshalb noch lange nicht gut, erst recht nicht intensiv. Es kommt demnach sehr entschieden darauf an, in welcher Weise jemand das Philosophieren in die eigenen Lebensprozesse einfließen lässt. Hier ergeben sich eine Reihe von Fragen, über die zu sprechen ist: Warum ist gerade das philosophierende Nachdenken hilfreich, wenn es um die Bewältigung wichtiger Lebensprobleme geht? Was genau heißt existenzielles Philosophieren? Worin unterscheidet es sich von einer rein psychologisch ausgerichteten Selbstreflexion bzw. von diversen angesagten Strategien der Selbstoptimierung? Was ist gemeint, wenn gesagt wird, dass es philosophierend weniger um den schnellen Glückertrag des Erfolges, sondern eher um eine Art Tiefenglück geht?
ABLAUF
Freier Eintritt, 6€ p.P. für Suppe/Eintopf und Obst-Nachtisch, Getränke gehen extra.
31.01.2013· 19.00 - 22.00 Uhr Emotionen – Gefühlsstark denken und leben!
Hamburg Modern Live SCHOOL
Eine Class dauert ca. 3 Stunden und ist auf 25 Personen begrenzt.
Wir beginnen entspannt um 19:00 Uhr mit einem 'Get together', es gibt Snacks & Drinks. Gegen 19:30 Uhr startet der 'Unterricht', nach gut der Hälfte genießen Sie noch einmal eine kleine Pause. Um 22:00 Uhr endet der Kurs (kleine Änderungen vorbehalten).
Im Blick auf all dies und weiteres bietet die Philosophie vielfältige Anregungen. Sie verhilft uns dazu, in einem verwirrenden Wirbel von Affekten und Erregungen so etwas wie eine tiefere "Logik der Emotionen" zu entdecken. Denn sie unterstützt uns darin, genauer hinzusehen, allgemeine Zusammenhänge zu verstehen und das Erkannte mit unserem persönlichen Leben in Verbindung zu bringen. Das heißt: Mit Hilfe der Philosophie können wir lernen, uns besser mit uns selbst und auch mit anderen auszukennen. So erhöhen sich unsere Chancen, auch im Ansturm heftiger Emotionen noch selbst-bestimmt zu leben. Philosophierend schärft sich die Optik für das Wesentliche.
„Philosophische Gedanken zu Freundschaft und Wohlwollen“ Drei Gesprächsrunden: 1. am 27. Jan. 2013 2. am 17. Febr. 2013 3. am 14. April 2013 jeweils von 14.00 bis ca. 18.00 Uhr
„Bist Du ein Sklave? So kannst Du nicht Freund sein. Bist Du ein Tyrann? So kannst Du nicht Freunde haben.“ (Nietzsche)
Was also macht das Wesen der Freundschaft aus? Lässt sich davon überhaupt sprechen? Gibt es, wie Aristoteles ausführt, sehr verschiedene Arten der Freundschaft? Was veranlasst uns eigentlich dazu, Freundschaft zu schließen? Bedarf dieses Band, um Bestand zu haben, einer „moralischen Triebfeder“, wie z. B. Kant nahelegt? Oder schmiedet uns allein ein gemein-sames Bedürfnis oder Interesse für eine Weile aneinander? Wie stehen Liebe und Freund-schaft zueinander? Muss man sagen, dass zu einer tiefen Liebe in jedem Fall auch Freund-schaft gehört? Welche Wandlungen hat die Freundschaft seit ihrem hohen Kult im 18. Jahrhundert durchlaufen? Und was bleibt von ihr im Zeitalter der Massenmedien?
In drei Etappen wollen wir uns Schritt um Schritt dem Phänomen der Freundschaft annähern, wobei (noch) offen bleiben muss, ob dieses letztgültig bestimmbar ist.
Es
ist ohne Weiteres möglich auch nur eine oder zwei der Termine der
Veranstaltungsreihe zu buchen!!
Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)
Sonntag, 11. November 2012
„Das emotionale Selbst und die neuen Schmerzen der Liebe“ Eine scharfsinnige Analyse von Eva Illouz ergibt: Wir brauchen ein neues Ethos der Liebe 25. November 2012 von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr
„Das romantische Leid hat seine Klarheit und sein Pathos eingebüßt, weil es keinen Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft mehr zur Sprache bringt, weil es sich dem Kalkül des ökonomischen Handelns nicht widersetzt, weil es vom Selbst nicht verlangt, seine üblichen Mechanismen der Selbstkontrolle zu opfern oder sich abzugewöhnen – sondern einzig auf das Selbst und seinen Nutzen verweist.“
(Eva Illouz)
„Da streift ein Verliebter umher und ist nur in seine Leidenschaft verliebt. Da trägt einer seine differenzierten Gefühle wie Ordensbänder. Da genießt einer das Abenteuer seines Faszinierens. Da schaut einer entzückt dem Spektakel seiner eigenen vermeintlichen Hingabe zu. Da sammelt einer Erregungen. Da lässt einer die „Macht“ spielen. Da plustert sich einer mit fremder Vitalität auf. Da vergnügt sich einer, zugleich als er selbst und als ein ihm sehr unähnliches Idol vor- handen zu sein. Da wärmt sich einer am Brand des ihm Zugefallenen. Da experimentiert einer. Und so fort ...“
(Martin Buber)
Das Sezieren und Erklären von Gefühlen eliminiert die Erotik. Und dennoch erleben wir das Regime eines extremen erotischen Materialismus. Die Partnerwahl erfolgt – fein justiert und abgestimmt – nach differenzierten Eigenschaftskatalogen. Und dennoch stehen wir im Falle des Scheiterns mehr denn je als ganze Person auf dem Prüfstand und werden im innersten Selbstwert getroffen. Jetzt kommt es – so denken wir – auf die Kunst an, uns selbst zu erkunden, mögliche Störungsbilder auszumachen, um unsere Bruchlandung selbstreflexiv zu verwalten. In ihrem Buch „Warum Liebe weh tut“ liefert Eva Illouz eine äußerst beeindruckende und scharfsinnige Analyse der Liebe in der Gegenwartszeit. Sie zeigt uns, wie und warum das romantische Selbst inzwischen ganz mit dem Konsumselbst zu verschmelzen droht. So sind neuartige Qualen der Liebe entstanden, denen wir – psychologisch angeleitet – durch Introspektion beizukommen suchen. Doch genau dies erweist sich, wie Illouz meint, als Teil des Problems.
Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt. Bei Anmeldung wird ein Text als Lektüreanregung verschickt.
Sonntag, 26. August 2012
Dietlinde Schmalfuß-Plicht: „Sterben und Tod in der Philosophie“ Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde Dienstag, den 2. Oktober um 19.30 Uhr
Was ist es, das uns so besonders über den Tod nachdenken lässt? Der Tod ist als Widerspruch des Lebens trotzdem ein fester Bestandteil desselben. Es ist ein Beieinander von Sicherheit und Unsicherheit. Es ist sicher, dass wir sterben, aber wir wissen nicht, wann, wie und wo. Sterben bzw. der Tod sind einzigartig und endgültig. Und darum ist der Tod eine ernste Angelegenheit, ernster geht es nicht mehr.
Was den Menschen von allen anderen Lebewesen der Erde unterscheidet, ist das Wissen um seine Sterblichkeit. Es ist das Selbstbewusstsein, das weiß, dass der Leib, dessen Ich es ist, sterben muss. In ihrem Vortrag wird Dietlinde Schmalfuß-Plicht vier Aspekte des philosophischen Nachdenkens über Sterben und Tod betrachten:
1. Die Unverfügbarkeit des Todes
2. Leib-Seele-Problematik
3. Tod und Zeit
4. Das Recht auf das eigene Sterben des eigenen Todes
Dietlinde Schmalfuß-Plicht betreibt in Erfurt eine Philosophische Praxis. Die Philosophie vermittels verschiedener Gesprächsangebote in den Alltag hinein zu holen, ist ihr ein besonderes Anliegen. Die philosophische Beschäftigung mit Trauer, Tod und Sterben gehört dabei zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit. In dialogischen Gesprächen begleitet sie Trauernde auf ihrem Weg.
www.philosophie-milan.de
Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)
Der Vortrag mit Gesprächsrunde findet im Haus Rue Graet statt, Beginn 19.30 Uhr – Ende ca. 23.00 Uhr. Min- destteilnehmerzahl: 10 Personen. Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. Getränke und Knabbereien) betragen 15 Euro. (10 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose). Verbindliche Anmeldungen sollten möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e-mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri-Chapelle) erfolgen. (www.bedenk- zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.
Montag, 4. Juni 2012
Tagesseminar mit Leon de Haas im Haus Rue Graet
von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr
„Wir fühlen, dass selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind. Freilich bleibt dann eben keine Frage; und eben das ist die Antwort.“
(Ludwig Wittgenstein)
- Einblick in das Leben Wittgensteins (1889 - 1951): Engagement, Moralität und klares Denken, mitten im “Untergang des Abendlandes”.
- Können wir sagen, was ‘Denken’ heißt? - Allgemeine Aussagen darüber, was Denken ausmacht, negieren die Weise, wie Menschen in ihren Lebenspraxen denken.
- Das Denken öffnen und sensibilisieren mittels Klärung des Selbstverständnisses des Denkers. “Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen.”
- Beschreibung von ‘Sprachspielen’ in verschiedenen ‘Lebensformen’.
- Aber was jetzt? Wie kommt Moralität in unser Denken? – Nachdenken darüber, wo das Philosophieren Wittgensteins ein Ende findet.
- ‘Lebensformen’ und ‘Anwesenheit’ - Wittgenstein im Dialog mit anderen philosophischen Stimmen - Ahnung einer zukünftigen Philosophie.
Dienstag, 15. Mai 2012
Zwei Nachmittage zu Martin Buber „Ich und Du“
„Wenn Du gesprochen wird, ist das Ich des Wortpaars Ich-Du mitgesprochen. Wenn Es gesprochen wird, ist das Ich des Wortpaars Ich-Es mitgesprochen. Das Grundwort Ich-Du kann nur mit dem ganzen Wesen gesprochen werden.“
„Während der Sommerferien auf dem Gut meiner Großeltern weilend, pflegte ich mich, sooft ich es unbeobachtet tun konnte, in den Stall zu schleichen und meinem Liebling, einem breiten Apfelschimmel, den Nacken zu kraulen. Das war für mich nicht ein beiläufiges Vergnügen, sondern eine große, zwar freund- liche, aber auch tief erregende Begebenheit. Wenn ich sie jetzt, von der sehr frisch gebliebenen Erinnerung meiner Hand aus deuten soll, muss ich sagen: Was ich an dem Tier erfuhr, war das Andere, die ungeheure Anderheit des Anderen, die aber nicht fremd blieb, die mich vielmehr ihr nahen, sie berühren ließ. Wenn Ich über die mächtige, zuweilen verwunderlich glatt gekämmte wilde Mähne strich und das Lebendige unter meiner Hand leben spürte, war es, als grenzte mir an die Haut das Element der Vitalität selber, etwas das nicht ich, gar nicht ich war, und mich doch heran ließ, sich elementar mit mir auf Du und Du stellt.“
(Martin Buber)
Gibt es einen allgemeinen Leisten, über den sich das Verhältnis zum Du schlagen lässt, damit es als geglücktes gelten kann? Beruht das Ich-Du-Verhältnis auf Wechselseitigkeit? Wodurch unterscheidet es sich von anderen Beziehungsformen? Was bedeutet es, ein Du zu erfahren? Wie ist das überhaupt möglich? – Zu diesen und weiteren Fragen schrieb Martin Buber sein Werk „Ich und Du“, das richtungweisend für Philosophie und Psychotherapie wurde. Dieser Schrift und ihrem Autor wollen wir uns in zwei Lese- und Gesprächsrunden widmen. Eins ist gewiss: die Themen Martin Bubers sind heute mehr denn je von brennender Aktualität!!
Ich lade herzlich zu diesem Gesprächskreis ein. Es ist durchaus auch möglich, nur an einer der beiden Runden teilzunehmen.
Modalitäten (Bitte vor der Anmeldung genau durchlesen!!)
Die Gesprächsrunden finden im Haus Rue Graet statt, Beginn 14.00 Uhr – Ende 18.00 Uhr. Zwischen den Ge- sprächseinheiten wird eine Kaffeepause eingelegt, in der es einige Leckereien und Gelegenheit zum Plaudern gibt. Die Besonderheit dieser Form verlangt eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. (Mindest- teilnehmerzahl 6). Die Kosten für eine Buchung des Treffens (inkl. der Essensfreuden) betragen 23 Euro. (12 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose).
Die verbindliche Anmeldung sollte möglichst bald telefonisch (0241/53807554 bzw. 0032/87/763066), per e- mail (info@bedenk-zeit.de) bzw. (heidi.bennent@belgacom.net) oder schriftlich (Rue Graet 1, B-4841 Henri- Chapelle) erfolgen. (www.bedenk-zeit.de). Die Anfragen werden umgehend bestätigt.



